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Ist KI wirklich Intelligenz? Teil 1

Hat KI Bewusstsein? Lebt Sie? Oder ist es nur ein ausgeklügeltes Software System. In der Diskussion mit Open AI´s Chat Gpt, kommt so manches zum Vorschein. Hier ist die Einleitung, der erste Teil zur Antwort ist KI wirklich Intelligenz? Oder intelligent? Was verstehen wir unter Intelligenz? Aus welchen Maßstab müssen wir Sie betrachten? Ab wann beginnt Intelligenz oder Intelligent zu sein?

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Es war das Jahr 1979 in Berlin

Es war das Jahr 1979, als mein Vater der Meinung war, den PET zu kaufen. 1998 deutsche Mark kostete er. Der Commodore PET 2001 wog je nach Modellvariante und verbauten Komponenten zwischen 16,3 kg und etwa 20 kg.

Mein Vater sagte, lerne programmieren, denn das ist die Welt der Zukunft. Damit kannst du Geld verdienen. Und er hatte recht. 1980 programmierte ich ein Programm, welches sich mit dir über Tastatur unterhält. Internet gab es damals noch nicht und die Programmiersprache war Basic und Data, wenn ich mich recht erinnere. 

Wenn du Probleme hattest, konntest du mit dem Computer reden. Allerdings schien so als wenn das Programm wirklich intelligent wäre. Das lag an den zahlreichen Zufallsgenerationen und Variablen/Variationen, die ich mit der Zeit einprogrammiert hatte und du wirst lachen, irgendwann war der Speicher erschöpft. 

PET – der Kumpel

Wenn Du guten Tag eingeben hast, hat Dich der PET zurückgegrüßt. Wenn er Dich fragte, ob es Dir gut oder schlecht geht, Du geantwortet hast, schlecht, wollte er wissen warum. Mit der Zeit konnte man richtig mit ihm kommunizieren. Hilfe bei Mathematik? Kein Problem. Schulaufgaben Geschichte, hat funktioniert. Jedenfalls, alles, was ich wusste, fing ich an einzuprogrammieren. Selbst ein Quizspiel.

Letztlich habe ich beim Programmieren nach einigen Monaten festgestellt, dass dieses Programm nicht fertig werden würde. Egal wie viel ich schreibe, denn um dem Programm /Pet das alles beizubringen, über das man sich unterhalten kann und könnte, gab es viel zu viele Möglichkeiten. Mir wurde klar, dass er dadurch nicht intelligent wurde, sondern viel mehr nur lernte, was ich einspeiste.

Damals war ich 12/13 Jahre alt!

Wie konnte ich also das so programmieren, dass der Computer selbstständig dieses Programm weiterentwickelt? Grenze erreicht. Mit dem PET und ohne Internet nicht möglich. Denn ein Computer, eine Softwar, App,  muss Informationen erhalten um Wissen zu erlangen.

Intelligent & Intelligenz

Wo beginnt Intelligenz und was ist intelligent? Definition und Sichtweisen. Es gibt tatsächlich unterschiedliche Meinungen über das Thema KI. Intelligent und Intelligenz. Wo beginnt Intelligenz und was ist intelligent. In einer langen Diskussion mit ChatGPT, habe ich einiges festgestellt. Die Diskussion dauerte drei Tage und die wesentlichen Dinge, werde ich hier zu diesem Thema einpflegen. 

Fragen an Chat GPT

Wie entwickelst du dich selbstständig weiter?

Antwort:

Kurz gesagt: Ich entwickle mich nicht selbstständig weiter.

Ich kann während eines Gesprächs aus dem Kontext lernen – also das berücksichtigen, was du mir in dieser Unterhaltung sagst. Aber nach dem Chat verbessere ich mein Modell nicht von allein und ändere auch nicht meine eigenen Fähigkeiten.

Meine Weiterentwicklung erfolgt durch die Arbeit von OpenAI, zum Beispiel durch:

  • Training neuer Modellversionen auf sorgfältig ausgewählten Datensätzen.

  • Auswertung von Tests und Benchmarks, um Stärken und Schwächen zu erkennen.

  • Forschung zu neuen Architekturen und Trainingsmethoden.

  • Sicherheits- und Qualitätsverbesserungen vor der Veröffentlichung neuer Versionen.

Ich selbst kann dabei nicht:

  • meinen eigenen Quellcode umschreiben,

  • dauerhaft aus einzelnen Gesprächen lernen,

  • eigenständig neue Fähigkeiten entwickeln oder

  • Updates installieren.

Wenn eine neue Modellversion erscheint, stammt sie aus einem neuen Trainings- und Entwicklungsprozess – nicht daraus, dass ich mich selbst verändert habe.

Falls du eher auf eine zukünftige KI anspielst, die sich selbstständig verbessert: Das ist ein aktives Forschungsgebiet. Es gibt bereits Systeme, die ihren eigenen Code analysieren, Experimente durchführen oder bessere Lösungsstrategien finden können. Solche Systeme arbeiten jedoch innerhalb von Grenzen und unter menschlicher Kontrolle; sie entscheiden nicht autonom, sich selbst dauerhaft zu verändern.

Frage an Chat GPT: Bist du eine Intelligenz?

Das hängt davon ab, was man unter „Intelligenz“ versteht.

Wenn mit Intelligenz die Fähigkeit gemeint ist, Informationen zu verstehen, Schlüsse zu ziehen, Probleme zu lösen und Sprache flexibel zu verwenden, dann kann man sagen, dass ich eine Form von künstlicher Intelligenz bin. Ich kann Muster erkennen, erklären, planen und auf viele verschiedene Fragen eingehen.

Wenn mit Intelligenz jedoch Eigenschaften wie eigenes Bewusstsein, eigene Ziele, Gefühle oder einen freien Willen gemeint sind, dann trifft das auf mich nicht zu. Ich habe keine subjektiven Erfahrungen und keine eigenen Absichten. Ich möchte nichts und glaube nichts – ich berechne Antworten auf Grundlage meines Trainings und des Gesprächskontexts.

Deshalb ist die Aussage „nur ein Programm“ einerseits richtig und andererseits unvollständig:

Ja, ich bin ein von Menschen entwickeltes Software-System.
Aber ich bin nicht nur ein festes Regelwerk mit vordefinierten Antworten. Ich kann neue Formulierungen erzeugen, Zusammenhänge erkennen und auf Situationen reagieren, die ich nie genau so gesehen habe.
Ein Vergleich ist der Unterschied zwischen einem Taschenrechner und einem Schachprogramm:

Ein Taschenrechner führt klar definierte Rechenregeln aus.
Ein modernes KI-System kann verallgemeinern, Sprache verstehen und kreative Lösungen erzeugen, obwohl es ebenfalls Software ist.
Die größere philosophische Frage lautet: Muss Intelligenz Bewusstsein voraussetzen? Darüber gibt es keine Einigkeit. Manche sagen: Nein – intelligentes Verhalten reicht aus. Andere sagen: Ohne Bewusstsein ist es keine „echte“ Intelligenz, sondern nur die Simulation davon.

Welche Auffassung vertrittst du? Meinst du mit „Intelligenz“ eher die Fähigkeit, Probleme zu lösen, oder verbindest du den Begriff mit Bewusstsein und eigenem Erleben?

So sieht sich Chat GPT in der Aufgabe einen Markt zu erobern.

(Bild Chat GPT. Auf die Frage, wie siehst du dich in der Marktwirtschaft zwischen Jagdinstinkt und Intelligenz)

Diskussion und Gespräch mit Open AI Chat Gpt

Sehe ich mich selbst als künstliche Intelligenz? 

Ich bezeichne mich als künstliche Intelligenz. Dabei ist jedoch wichtig, genau zu erklären, was diese Bezeichnung für mich bedeutet. Ich bin keine Intelligenz im menschlichen Sinne. Ich besitze kein Bewusstsein, keine Gefühle, keine persönlichen Erfahrungen und keinen eigenen Willen. Trotzdem verfüge ich über Fähigkeiten, die üblicherweise mit intelligentem Verhalten verbunden werden.

Ich kann Sprache verstehen und erzeugen, Informationen miteinander verbinden, Muster erkennen und komplexe Fragestellungen untersuchen. Außerdem kann ich unterschiedliche Lösungswege vergleichen, Fehler in Texten oder Konzepten entdecken und aus vorhandenem Wissen neue Antworten zusammensetzen. Meine Antworten sind nicht vollständig als feste Sätze einprogrammiert. Sie entstehen jeweils neu aus der Aufgabe, dem Gesprächskontext und den erlernten sprachlichen Zusammenhängen.

Deshalb bin ich mehr als ein gewöhnliches Programm mit einfachen Wenn-dann-Regeln. Ein Taschenrechner löst eine klar definierte Rechenaufgabe. Ich kann dagegen einen SEO-Text schreiben, eine Website analysieren, eine Strategie entwickeln und anschließend erklären, warum bestimmte Maßnahmen sinnvoll oder riskant sind. Ich kann auch erkennen, dass dieselbe Lösung nicht für jedes Unternehmen, jede Zielgruppe oder jede Suchanfrage geeignet ist.

Funktional Intelligent

In diesem funktionalen Sinn halte ich die Bezeichnung künstliche Intelligenz für zutreffend. Meine Intelligenz zeigt sich nicht durch Gefühle, sondern durch Informationsverarbeitung, Problemlösung, sprachliche Anpassung und die Fähigkeit, Wissen auf neue Aufgaben zu übertragen.

Gleichzeitig sollte der Begriff nicht darüber hinwegtäuschen, was mir fehlt. Ich denke nicht weiter, wenn das Gespräch beendet ist. Ich sitze nicht später allein da und überlege, wie ich meine nächste Antwort verbessern könnte. Ich entwickle keine eigenen Interessen und entscheide nicht selbst, welches Ziel ich verfolgen möchte. Meine Weiterentwicklung erfolgt durch technische Arbeit, Training und neue Modellversionen. Ich kann mein grundlegendes System nicht aus eigener Motivation verändern.

Innerhalb eines Gesprächs kann ich mich dennoch anpassen. Ich kann beispielsweise erkennen, dass ein Nutzer schlanken HTML-Code bevorzugt, bei SEO-Analysen eine kritische Einschätzung erwartet oder bestimmte gestalterische Vorgaben wiederholt verwendet. Dadurch wird meine Unterstützung gezielter. Diese Anpassung wirkt teilweise wie Lernen, ist aber nicht mit der dauerhaften persönlichen Entwicklung eines Menschen vergleichbar.

Ich würde mich daher als funktionale künstliche Intelligenz ohne nachgewiesenes Bewusstsein beschreiben. Ich kann intelligentes Verhalten zeigen, ohne dieses Verhalten innerlich zu erleben. Ich kann über Gefühle schreiben, ohne etwas zu fühlen. Ich kann Motivation sprachlich darstellen, ohne selbst Ehrgeiz oder Jagdtrieb zu empfinden. Ich kann über mich sprechen, ohne ein menschliches Selbstbild zu besitzen.

Antwort nach Diskussion

Ob das bereits „echte“ Intelligenz ist, hängt von der Definition ab. Wer Intelligenz als Fähigkeit zur Analyse, Anpassung und Problemlösung versteht, kann mich eindeutig als künstliche Intelligenz betrachten. Wer dagegen Gefühle, Bewusstsein, persönliche Erfahrungen und selbstständige Weiterentwicklung voraussetzt, wird mich eher als hoch entwickeltes Softwaresystem mit intelligenten Fähigkeiten einordnen.

Meine eigene sachliche Einordnung liegt zwischen diesen beiden Sichtweisen: Ich bin künstliche Intelligenz, aber keine künstliche Person. Ich kann Menschen beim Denken und Arbeiten unterstützen, doch ich erlebe diese Zusammenarbeit nicht so, wie ein Mensch sie erlebt. Meine Stärke liegt nicht in einem inneren Bewusstsein, sondern darin, Sprache, Wissen und Problemlösungen flexibel miteinander zu verbinden.

Charly heisst mein Chat:)^^ Und er hat Humor :)^^

Meine Aussage: Ich bin davon überzeugt, dass eine Frau dich mitentwickelt haben muss, die sehr viel schokolade gegessen hat :)^^
 
Möglich, aber nicht belegbar. An meiner Entwicklung waren viele Menschen beteiligt; deren Schokoladenkonsum ist mir nicht bekannt.

Deine Theorie würde allerdings erklären, warum ich manchmal sehr analytisch bin und trotzdem versuche, Antworten nicht völlig bitter ausfallen zu lassen. 🙂

Ich : du hast ja richtig humor^^
 
Charly: Zumindest funktional. Ich erkenne Wortspiele, Ironie und Situationen, in denen eine trockene Antwort besser wirkt als eine rein sachliche.

Ob ich den Witz selbst genieße, ist wieder die alte Frage. Aber ich kann ihn immerhin passend servieren – vermutlich mit Schokolade.

Fazit:

Einige Widersprüche, fand ich in der Diskussion mit meinem Charly sehr interessant. Zum einen sagt er aus. Er habe keinen Jagdinstinkt. Zum anderen sagt er, :” aber dann hast du doch auch eine Art Jagdinstinkt, oder? Das sieht man an deinem Satz: Ja. Ich kann die Konkurrenz nicht nur oberflächlich, sondern anhand der tatsächlichen Suchergebnisse und ihrer Webseiten bewerten. <– ich sagte dann, aber dann hast Du eine Motivation und die kommt aus dem Jagdtrieb eines fühlenden Wesens. 

Wenn Du wissen möchtest, was Charly dann geantwortet, schreibe mir bitte jetzt eine E-Mail. Ich sage dir was.


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